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Das hässliche Entlein – Bin ich gut genug?

Muscheln am Strand in Finisterre

Im letzten Blogeintrag erwähnte ich mein Außenseiter-Dasein in der Schulzeit. Ich erhielt daraufhin viele liebe Nachrichten zu diesem Thema. So viele Menschen fühlten und fühlen sich als Außenseiter unter Außenseitern und kennen das Gefühl, alleine zu sein unter vielen. Heute widme ich mich dem „hässlichen Entlein“ in uns, dem Teil, der meint, nie entsprechen zu können. Der Teil, der im Außen nach Sicherheit strebt, um die innere Unsicherheit zu überwinden.

Als Erwachsene scheinen wir alles unter Kontrolle zu haben. Doch so vieles davon ist Schein, nicht Sein. Das verletzte innere Kind ist in den meisten Menschen hochaktiv. Als Kind empfinden wir Dinge als Verletzung, die ein Erwachsener niemals so wahrnehmen würde. Ja, Kinder sind hochsensibel und können mitten am Weg der Identitätsfindung sehr leicht aus der Spur geworfen werden. Weiterlesen

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Ist es das Ego, das mich leitet?

Matthias in Leon

Kürzlich wurde ich gefragt: „Woher weißt du, dass es nicht das Ego ist, welches dich leitet?“. Diese Frage begleitet mich mein ganzes Leben. In jeder Phase meiner Entwicklung fiel die Antwort etwas anders aus. Doch kann es wirklich das Ego sein, das über das Leben bestimmt? Oder ist das Ego nur für die Wahrnehmung des Lebens zuständig?

Schon als Kind beobachtete ich andere Kinder, die aus Experimentierfreude heraus Tiere quälten. Ich konnte das Verhalten nicht verstehen, und ich suchte nach dem Grund für das Verhalten. Meine damalige Antwort war: Sie empfinden Spaß daran, dies zu tun. Sie erleben einen Nervenkitzel. Sie möchten wissen, was geschieht, wenn man dies oder das tut. Über die Konsequenz der eigenen Handlung wurde nicht nachgedacht. Weiterlesen

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Dem eigenen Herzen vertrauen

Monte Pindo

Jeden Tag beginnt das Leben neu, jeden Tag ist alles möglich. Es liegt an dir, deinem Herzen zu vertrauen, diesem zu folgen und die dich in der Handlung hindernden Ängste loszulassen. Es ist ein Weg, der dich zum Hier und Jetzt führt. Ein Weg, der das Wunder des wahren Seins offenbart.

Jeden Tag auf das Neue steht es uns frei, jede Entscheidung zu treffen, die das eigene Herz erleichtert. Mir ist bewusst, dass dieser so einfach klingende Satz in der Umsetzung alles andere als einfach ist. Weiterlesen

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Die Angst vor der Einsamkeit im Herzen

Matthias am Meer in Finisterre

Mittlerweile treffen immer mehr Pilger an den Stränden von Finisterre ein. Das „Ende der Welt“ faszinierte mit seiner Schönheit schon viele Suchende. Viele der Pilger finden sich abends am Weststrand ein, es wird über Nacht gemeinsam am Lagerfeuer gesessen, viel gesprochen, gelacht und musiziert. Doch selbst in dieser Eintracht der Gesinnung, dem Frieden des Moments blicke ich oft in Augen von Menschen, die eines suchen: das Gefühl angenommen, geliebt und gesehen zu werden. Eine Suche, die einen Sinn in sich verbirgt: der Angst vor der eigenen Einsamkeit zu entfliehen.

Immer mehr wird mir hier bewusst, wie selbst unter den idealsten Bedingungen der Mensch unweigerlich seinem größten Feind begegnet: dem eigenen verzerrten Blick auf eine scheinbare einsame Wirklichkeit, die sich „mein Leben“ nennt. Wodurch entsteht die Verzerrung? Weiterlesen

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Wenn ich du wäre…

Finisterre Begegnung mit AndrewKann ich dich wirklich so annehmen, wie du zu sein scheinst? Erkenne ich, wie ich meine emotionale Wirklichkeit mitbestimme? Warum Dankbarkeit ein Schlüssel zum Glück ist, beschreibe ich in dem heutigen Blogeintrag.

Kürzlich waren Sandra und ich am sogenannten „Hippie“ Strand in Finisterre. Es entwickelte sich ein sehr schönes Gespräch mit Andrew, einem jungen Amerikaner, der den Jakobsweg gegangen war. In seiner Jugend war er Teil einer Gang gewesen, Gewalt und schwere Schicksalsschläge waren ihm nicht unbekannt. Weiterlesen

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Los Pinos – alles ist möglich

Sandra und ich leben nun in einem traumhaft schönen Haus am Meer in Finisterre. Doch der Weg dorthin offenbarte erst die Schönheit des Jakobsweges. Heute schreibe ich über geistige Unabhängigkeit und deine Freiheit, alles zu tun!

Haus am MeerVor ca. einem Monat waren wir nach Österreich zurückgekehrt, um dort ein Haus am Berg anzusehen: das Haus war wunderbar und alles was wir uns in unseren Herzen erträumt hatten. Alleinlage, wunderbare Aussicht, unendlich still mitten in der Natur. Schnell hatten wir zugesagt, dieses Haus zu mieten, um innerhalb der nächsten 48 Stunden ein seltsames Bauchweh zu erleben. Weiterlesen